Kreisfeuerwehrverband Gütersloh -Musik-

Aufgaben der Kreisstabführung

Aufgaben der  Kreisstabführer

Zur fachlichen Betreuung der Musikeinheiten der Feuerwehren wird in jedem Kreisfeuerwehrverband/ Stadtfeuerwehrverband einer kreisfreien Stadt ein Funktionsträger eingesetzt, dieser trägt die Dienstbezeichnung „Kreisstabführer“. Er wird auf Vorschlag der im Kreis- /Stadtverband organisierten Musikeinheiten vom Kreisbrandmeister / Leiter der Feuerwehr berufen.

Der Kreisstabführer unterstützt den Kreisbrandmeister / Leiter der Feuerwehr und die zuständigen Wehrführer für den Fachbereich Musik. Er sollte an allen Dienstbesprechungen dieser Führungsgremien teilnehmen.

Zu seinen besonderen Aufgaben gehört die Betreuung der einzelnen Musikeinheiten seines Kreises / seiner Stadt. Hier hat er eine große Verantwortung als Ansprechpartner für alle Sorgen und Nöte seiner Musikgruppen.

Um hier wirkungsvoll zu arbeiten sind regelmäßige Sitzungen mit den Stabführern seiner an-
vertrauten Züge unabdingbar. Mit dieser Gruppe müssen Themen wie Dienstmusik, Weiterbildung in Lehrgängen, Teilnahme an Wertungsspielen, Gema-Verpflichtungen, Informationen über Versicherungen, BDMV-Ehrungsmöglichkeiten, Anträge für Zuschüsse zu verschiedenen Veranstaltungen und vieles mehr beraten und bearbeitet werden. Dazu gehören natürlich auch die Überwachung der aktuellen Postanschriften seiner Züge und eine ordentliche und immer aktuelle Statistik.

Eine große Herausforderung ist auch die Organisation eines Gemeinschaftskonzertes seiner Züge. In vielen Kreisen ist das immer ein besonderer musikalischer Höhepunkt. Die Zusammenarbeit im Vorfeld, Literaturauswahl, Registerproben, Gesamtproben und weitere gemeinsame Vorbereitungen, besser kann man Kameradschaftspflege doch wohl nicht betreiben. Dieses ist natürlich immer mit viel Arbeit verbunden, aber die gehört nun mal zu einer solchen verantwortungsvollen Funktion.

Ein besonders wichtiges Thema ist auch die Jugend- und Nachwuchsarbeit. Durch seine Statistik hat er doch im Vergleich zu anderen Zügen am schnellsten den Überblick, um hier früh genug auf fehlende Nachwuchsarbeit hinzuweisen. Es gibt immer wieder Züge die meinen, dass es mit einer immer gleichen Mannschaft jahrelang gut gehen kann. Ein riesiger Trugschluss, denn ohne eine gut organisierte Jugendarbeit kann keine Musikformation auf Dauer bestehen. Hier ist seine Beratung besonders gefordert.

Hier bietet sich besonders auch das Lehrgangsangebot des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein Westfalen e.V. an.


Die Züge müssen oft erst einmal zur Teilnahme interessiert werden, denn ohne eine solche
Ausbildung gibt es keine Zukunft für unsere Feuerwehrmusik. Das Feuerwehr-Musikabzeichen des VdF-NRW in Bronze, Silber oder Gold, abhängig von einem erfolgreichen Abschluss der angebotenen Lehrgänge die jetzt auch eine Beförderung möglich machen, ist doch für Jugendliche immer ein Anreiz. Hier ist der Kreisstabführer gefragt, positiv auf seine Züge einzuwirken, ebenso sollte er bei den Lehrgangsabschlüssen seinen Kreis vertreten.

Jeder Bezirksbrandmeister lädt in Verbindung mit dem Landesstabführer jährlich zu einer gemeinsamen Sitzung der zuständigen Kreisstabführer ein. Hier werden alle aktuellen Themen, die die gemeinsame Organisation „Musik“ betreffen, angesprochen. Angebote durch den Verband der Feuerwehren in Sachen Ausbildung, Gema-Zuschüsse, Ausbildungs-Unterstützung, vor allem auch im Jugendbereich durch den Landesmusikrat oder die Deutsche Bläserjugend werden hier vorgestellt und gemeinsam besprochen und beraten.

Auch hier ist der Kreisstabführer in der Pflicht daran teilzunehmen, denn wie sonst sollen seine Züge an die aktuellen Informationen heran kommen.

Der Kreisstabführer hat gegenüber seinen Zügen eine enorme Verantwortung und er muss
sich dessen bewusst sein wenn er eine solche Funktion übernimmt.